Kreisfeuerwehrbereitschaft übte in der Samtgemeinde Weser-Aue

Marklohe. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Verden war zu einer Wochenendübung in der Samtgemeinde Weser-Aue. In der Oberschule Marklohe hatten die Brandschützer Quartier bezogen. Das Team vom Kreisbereitschaftsführer Torsten Meyer von der Kreisbereitschaft Nienburg hatte verschiedene Einsatzszenarien ausgearbeitet und vorbereitet.
Nach einem neuen Erlass wurde die Kreisbereitschaft Verden neu aufgestellt und arbeitete bei der Übung erstmals in dieser Konstellation zusammen. Nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz ist jeder Landkreis verpflichtet eine Kreisbereitschaft vorzuhalten. Dabei handelt es sich um eine überörtliche Einsatzeinheit, die bei größeren Schadenslagen oder Katastrophen zum Einsatz kommt, wenn die Kräfte vor Ort nicht ausreichen. Die Verdener Kreisbereitschaft unter der Leitung von Joachim Schmidt setzt sich aus einer Führungsgruppe, dem Fachzug Versorgung, Logistik und Eigenschutz, zwei Fachzügen Brandbekämpfung, einem Fachzug Technische Hilfeleistung, sowie dem Fachzug Wasserförderung zusammen. Die Kreisbereitschaft rückte am Samstag um 8.00 Uhr vom Sammelpunkt in Barme in Kolonnenfahrt mit 24 Fahrzeugen nach Marklohe ab. Dort hatte der Versorgungszug bereits am Freitag Quartier bezogen und für die 150 Übungsteilnehmer die Verpflegung vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Frühstück richteten die Einsatzkräfte ihre Unterkünfte ein, bevor die ersten Übungen begannen.

Die Züge arbeiteten einsatztypische Szenarien ab. Die Fachzüge Brandbekämpfung bewältigten mehre Brandeinsätze mit Menschenrettung unter Atemschutz. Der Zug Technische Hilfeleistung übte die Rettung von Personen aus einem verunfallten Fahrzeug, sowie aus einem schwer zugänglichen Gebäude. Der Zug Wasserförderung stellte die Löschwasserversorgung bei einem angenommenen Vegetationsbrand sicher. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Übung mehrerer Züge auf dem Gelände des Kalksandsteinwerkes in Lemke.

Nach Übungsende kehrten alle Einheiten zurück ins Quartier bei der Oberschule. Die Rückfahrt erfolgte in Kolonnenfahrt am Sonntagvormittag.
Text & Fotos: Lea Stieber, Presseteam SG Weser-Aue
