Feuerwehr Liebenau blickte auf 51 Einsätze zurück

Liebenau. Die Feuerwehr Liebenau blickte in ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sieling auf ein Jahr mit 51 Einsätzen, davon 13 Einsätze für die Drehleiter und über 900 Dienststunden zurück. „Das war mit Abstand die höchste Einsatzzahl unserer Wehr“ berichtete Ortsbrandmeister Rico Schmidt. Sein Stellvertreter Malte Huguenin ließ das Jahr nochmal Revue passieren. Um die vielen Einsätze zu meistern konnte die Wehr ein neues Einsatzfahrzeug vom Typ HLF 20 und einen Mannschaftstransportwagen in Dienst stellen. Aus eigenen Mitteln wurde noch ein Wasserfass zur Bekämpfung von Flächenbränden beschafft.
Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner dankte der Wehr für ihren selbstlosen, ehrenamtlichen Einsatz oft auch unter schwierigen Bedingungen. Er meinte es sei unglaublich wieviel Zeit die Einsatzkräfte zum Wohle der Bevölkerung opfere. Margit Schmidt, Bürgermeisterin des Flecken nannte die Feuerwehr unverzichtbar. Sie ist glücklich eine intakte Feuerwehr zu haben die auch an den örtlichen Aktivitäten teilnimmt. Heinrich Schomburg vom Feuerwehrausschuss meinte eine leistungs-starke Feuerwehr gibt den Einwohnern Sicherheit. Gemeindebrandmeister Marco Bockhop überbrachte die Grüße der Gemeinde- und Kreisfeuerwehr und berichtete über das Einsatzgeschehen. Für das Frühjahr kündigte er eine Heißausbildung an. Mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50 Jahre zeichnete er Karl – Heinz Hentschel aus. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre wurde Manfred Schick verliehen. Das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber für 25 Dienstjahre erhielt Benjamin Wehrenberg und in Gold Günter Wehrenberg. Neu in die Wehr aufgenommen und vom Ortsbrandmeister vereidigt wurden Jan Graf, Andreas Kühner und Celine Garrelts.
Beförderungen:
Feuerwehrmann Lukas Lammers
Oberfeuerwehrfrau/mann Lilli Knieriem, Dennis Thiemann,Timo Chrupalla, Dominik Gesell
Hauptfeuerwehrmann Hendrik Witte, Jan – Henning Nietfeld
Erster Hauptfeuerwehrmann Philipp Wehrenberg
Für die beste Dienstbeteiligung wurden Malte Huguenin, Benjamin Hohensee und Hendrik Witte ausgezeichnet.
Aus rechtlichen Gründen wurde der bisherige Förderkreis aufgelöst und von der Versammlung ein Förderverein mit entsprechender Satzung gegründet. Wie gewohnt wurde die Versammlung vom Feuerwehrblasorchester Anemolter – Schinna musikalisch begleitet.

Text: Uwe Schiebe